Wenn der Herd kalt bleibtGeld für die Armenküche: Immer mehr Menschen kommen, die ihren Strom nicht bezahlen könnenNRZ vom 10.09.2009 |

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Marion Gather wurde ganz bang ums Herz, als sie die Summe hörte: „Weit über 10 000 Euro, das hätten wir nicht geschafft“, sagt die Leiterin der Armenküche. So viel verschlang der Fettabscheider, der für alle größeren Gastronomie-Betriebe Pflicht ist - und jetzt eben auch für die kleinen Räume am Burgplatz, in denen 100 Obdachlose täglich ein Mittagsessen bekommen. Vor 16 Jahren, in den Anfängen, so Gather, „waren es 30 Leute, die kamen, da brauchten wir so ein Gerät nicht. Aber jetzt, der Druck wird immer größer.“ Und weil den auch die Stadtspitze spürt, übernahm sie die Finanzierung für Anschaffung und Einbau. Wenn man so will, auch als Spende - auf die die Armenküche von Beginn an und auch weiter angewiesen ist.
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